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gibt folgende Beurteilungen über den Tod in den sufistischen
Quellen:
Ibn
Ömer sagte:
“Ich
war mit dem Resul Allahs Mohammed zusammen. Eine Person kam, grüsste
und fragte ihn: “Oh! Du bist der Resul Allahs! Welcher Gläubige
ist noch tugendhafter?“. Die Antwort war: “Der Gläubige,
der einen guten Charakter hat, ist noch tugendhafter“.Der Mann
fragte weiter: “Welcher Gläubige ist noch
intelligenter?“.Der Resul Allahs antwortete: “Der Gläubige,
der am meisten an den Tod denkt, und nach dem Tod für das
Jenseits Vorbereitungen macht. Dieser Person ist sehr
intelligent.„
Hz.
Aise erzählte; “Als der Resul Allahs bei guter Gesundheit
war, sprach er folgende Sätze: “Das
Leben eines Propheten wird nicht genommen, bevor er seine
Stellung im Paradies sieht. Dann lasst ihn sein Leben leben und
lasst ihn gehen, wenn er ins Jenseits gehen will.„
In
der Koran steht es;
“Jede menschliche Seele wird den Tod schmecken!” (Ali
Imran/185).
Hz.
Ömer sagte "Der Tod kann morgen kommen, vielleicht
kommt er noch früher als morgen".
Da mit der Beendigung der
Hirnfunktion die Abstrahlung bioelektrischer Energie endet,
verliert der Körper seine elektromagnetische Anziehungskraft,
mit dem er die Seele an sich selbst gebunden hat und so geht die
Seele in eine vom Körper losgelöste Lebensform über. Eben
dieser Vorgang wird als Tod bezeichnet. Von diesem Moment an
beginnt der Mensch sein Leben, indem er sich selbst als "seelischer
Körper" fühlt. Mit seinem Verstand und seinem
Bewusstsein.
Es
kann keine Rede sein, dass mit dem Tod das Bewusstsein
vernichtet wird. In den anderen Dimensionen erscheint der Tod in
verschiedenen Arten. Zum Beispiel ist der Tod der Dämonen, die
nach unserer Zeitmessung fast Tausend Jahre leben, wie das
Verlassen ihres Umstandes, in dem sie sich befinden. Mann nennt
es als die Übergang zum Schlafphase. Und es handelt sich um
keinen Tod für die Engeln. Die Engeln, welche quantische
Struktur haben, leben in der Dimensionen, wo die Zeitlosigkeit
herrscht.
Der
Tod ist das Grundgesetz unserer Existenz, unseres Lebens und
steht dem Mensch als eine Realität gegenüber. Der Tod ist
unfreiwillig wie die Erdanziehungskraft, wie Atmen. Es ist nämlich
keine ausgewählte, sondern eine ertragene Sache.
Es
ist unmöglich den Tod zu widersprechen. Das ist gegen das
Naturgesetzt. Die Todezeit wurde keinen Mensch berichtet. Aber
der Tod verspätet sich nicht. Das Bewusstsein akzeptiert das
Todesgefühl nach und nach. Niemand kann diesem Gefühl
entkommen. Es gibt kein Spiel mit der Tod. Wenn man diese
Todesangst fühlt, überschreitet diese Angst die gewöhnliche
Angstgrenze. Der Spruch "Die Angst nützt dem Tod
nichts" wird gesagt, um die Menschen an diese Wahrheit
zu gewöhnen.
Obwohl
man den Tod als nicht zu verhinderndes Schicksal akzeptiert, das
man nicht verhindern kann, macht der Verlust naher Angehöriger,
Verwandter oder Freunde sehr traurig. Dieser Kummer hängt von
der Nähe oder Verwandschaft ab.
Nur
manche Personen haben keine Angst vor dem Tod, welche daran
glauben, dass das irdische Leben vorübergehend ist, das
Jenseits unsterblich ist und sie keine Neigung zum irdischen
Leben haben.
Der
moslemische Poet, Ömer Hayyam, hat es in einem von seinen
Gedichten so ausgedrückt;
“Zeigt
sich deine Angst nicht davor, dass du eines Tages sterben und
danach vernichtet wirst.
Solange
du auf dem Zweig bist, welcher von Nichtexistenz zur Existenz
klettert, stehst du wieder mit der Liebe wie Jesus auf.
Es
handelt sich um keine Sterblichkeit mehr für dich, solange die
Welt existiert.„
Wir
können sagen, wer den Selbstmord wählt, wünscht die Hölle.
Denn der Tod, welchen man nicht verhindern kann, ist keine
Vernichtung sondern der Beginn einer Transformation. Und dieser
Transformation wird durch den Todesengel gemacht.
Wichtig
sind die Vorteile des neuen Lebens, welches mit dem Tod begonnen
hat. Deswegen bereiten sich die Menschen aus verschiedenen Gründen
auf das Leben nach dem Tod vor.
Die
gläubige Person soll auf das Leben im Jenseits vorbereitet
sein. Es ist sehr schädlich für eine tote Person, wenn sie
verleumdet wird oder es über sie eine üble Nachrede gibt.
Wenn
man stirbt, geht die Seele des Menschen in die anderen
Dimensionen. Es ist vergebens zu denken, dass sie im Grab ist.
Die
Warnung des Resul Allahs
"Besucht Ihr den Friedhof öfter, um an den Tod zu
erinnern". Dieser
Satz bedeutet "Der Besuch des Friedhofs ist nicht für
das Grab der verstorbenen Verwanden und engen Freunden, sondern
man soll diese Besuche darum öfter machen, dass er für das
irdische Leben nicht eingenommen ist und das letzte Ende des
Leben sieht."
Ein
gestorbener Heiliger weiss, wer sein Grab besucht. Wenn eine gewöhnliche
Person das Grab eines Heiligen besucht, dann befindet sich der
Heilige nicht in seinem Grab.
Wenn
der Besucher ein Heiliger ist, welcher die gleiche Helligkeit
(Niveau) hat, wie der gestorbene Heilige, dann hängt es ganz
von diesem gestorbenen Heiligen ab, ob er diesen Besucher empfängt
oder nicht. Er kann auch seinen Besucher empfangen, wo er sich
gerade befindet.
Aber
wenn der Besucher noch heiliger ist als der gestorbene Heilige,
dann soll der gestorbene Heilige diesen Besucher empfangen.
Vor
seiner Reise zur unbekannten Welt und vor seinem ewigen Leben im
Jenseits, welches beginnt, wenn man stirbt, soll der Mensch die
Wahrheit dieser Gegebenheiten kennen. Zudem muss er auch auf den
Ort vorbereitet sein, wohin er im Falle seines Todes gehen wird.
Es
gibt die bedeutungsvollen Sprüche des Resul Allahs über diese
Realität, welche metapherische Bedeutungen haben und den
Begriff "Tod" enthalten, wie unten genannt;
"Stirb,
bevor du stirbst".
“Die Menschen befinden sich im Schlaf; wenn sie sterben,
erwachen sie!„
Vielleicht
hat Sufi Mewlana mit seinen Worten "Komm nicht ohne
Tamburin zu meinem Grab. Denn es ist nicht üblich, an einem
Treffen der Gottmenschen traurig zu sein." den Tod für
manche Personen als "Schebi Arus" (Hochzeitsnacht)
benannt, denn diese Personen verlassen die Welt, indem sie die
in den oberen zwei Sprüchen von Resul Allahs ausgedrückte
Mentalität haben.
*(Hz.)
ist die Abkürzung für Hazreti und ist ein Ehrentitel vor dem
Namen von Personen, die nach islamischer Auffasung als heilig
gelten.
Istanbul
- 11.8.2000
http://afyuksel.com
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