|
Zu
Danken,
ist eine der Person passende
positive Art des Benehmens. Jeder Mensch, der einsichtsvoll ist
und Verstand hat, ist dem absoluten Herrscher gegenüber dankbar,
für seine Allmacht und für die Wohltaten, die ihm der Herrscher
erwiesen hat.
Wir können -danken- als Erwiderung eines positiven Handelns
oder die Art vom Ausdruck des Gefühls aufrichtiger Dankbarkeit
definieren.
In den Zeitabschnitten , wo das
Kulturniveau sich ziemlich erniedrigt hat und das Leben
degeneriert ist, will ich stehend applaudieren, wenn ich
jemanden sehe, der seine Dankbarkeit bezeugen kann...
Ja!.. Danken können ist
vielleicht die Darstellung der Herzlichkeit; ist aber nun auch
keine einfache und bloße Tätigkeit. Zum Beispiel; während wir
einer Tätigkeit, die uns gefällt und Behaglichkeit gibt, mit all
unserer Zufriedenheit zu danken für unsere Pflicht halten,
können wir einem, der unsere Fehler und Unerfahrenheiten uns ins
Gesicht sagt, oder statt bei irgend einem Geschehnis, wobei wir
das, was wir wollen nicht erreicht haben, mit Empörung zu
reagieren, die Sache als für uns eine nötige Mahnung annehmend
und für vernünftig haltend fertig bringen zu danken?
Können wir, während die Ereignisse unter unseren Erwartungen
verlaufen, statt Haltungen, welche erweisen, dass wir das mit
Bedauern aufgenommen haben, schweigend und lächelnd und
zufrieden, wegen dem, was uns zugestoßen ist, mit den Wörtern,
‘das ist mein Schicksal’ sagen, welche mit menschlicher Ehre und
Würde einhergehen, unsere Dankbarkeit unseren Mitmenschen oder
dem Schöpfer zum Ausdruck bringen? Was meinen Sie? Soweit man
feststellen kann, nein!..
Der Mensch kann nicht recht
danken, wenn er das seinem Nutzen entgegengesetzte hört, wegen
der Begründung, sie ihrer Natur nicht entsprechend gefunden zu
haben. Wenn man von diesem Standpunkt her betrachtet, sieht das
Danken mit den Vorteilen proportional zu sein, aus. Das
interessante an der Sache ist, während eine für uns zustande
gebrachte Sache vielleicht nicht in der Art ist, die zu danken
braucht, fühlen wir uns verpflichtet, herzlich zu danken, weil
sie unsere Gefühle anspricht.
Überreden wir uns nicht. Die Ereignisse, wofür wir gedankt haben
oder nicht danken konnten, können später Klarheit gewinnen. Also
es kann sein, dass man bei einem Thema ein ziemlich
übertriebenes, unlogisches Verhalten darstellt, ohne den
Bedeutung der Angelegenheit zu erkennen.
In einer Lage, wo unsere Erwartungen sich nicht verwirklichen,
kommen uns sofort üble Gedanken in den Sinn. Vielleicht wollen
wir uns gar nicht so benehmen; aber die Übertreibungen unseres
Verhaltens können ziemlich übermäßig ausfallen. Sogar ganz
abgesehen von dem Danken, in unglaublichen Massenreaktionen dargestellt
werden.
Das absolute ist, dass der Menschensohn überall, wo es seinen
Vorteilen entspricht, wie üblich, dieses Faktor nutzen soll...
Vielleicht wird das Danken im sozialen Leben als ein angenehmes
Benehmen angenommen; aber der Begriff ‘ Danken’ wird niemals
etwas anderes sein können, als die Konvention und die Nachahmung.
Falls man sich durch
Selbstkontrolle nicht kontrollieren und die nötige
Reichhaltigkeit nicht hervorbringen kann, ist es möglich, dass
man dieses Dilemma ohne zu ahnen erlebt. Es gibt eine Hauptlogik,
die man in diesem Zusammenhang nicht vergessen darf: Fast jeder
Mensch muss die Erwartungen und die Hoffnungslosigkeit im Leben
gut auswerten. Denn wenn man jedes Ereignis annehmen und
akzeptieren kann, verwirklicht man seine menschliche
Eigenschaften.
In diesem Fall findet der
wirkliche Sinn des ‘’Dankens’’ Beachtung und wird mit starken
Gefühlen besetzt.
Istanbul
- 17.05.2003
http://gulizk.com
|