Buddha


Wir haben keine sicheren und klaren Erfahrungen über das Leben von Gautama Buddha, des Gründers des Buddhismus, der vor Chr. IV. im Nordostgebiet Indiens in einer Religionsforschungsathmosphäre den scharfen Anwendungen des Brahmanismus gegenüber als Alternative gegründet wurde.

In verschiedenen Quellen wird gesagt, daß er zwischen den Jahren 560 - 480 im IV. Jahrhundert vor Chr. lebte. Die Mutter, welche Gautama im Wald Lumbini am Fuße des Himalajas zur Welt gebracht hat, starb sieben Jahre nach seiner Geburt. Da Buddha, der seine Kindheit umd Jugendzeit problemlos verbracht hatte, von den Schmerzen um seine Umgebung beeinflußt wurde, verließ er seine Eltern und geriet in eine harte Selbstkasteiung.

Nach und nach entwickelte sich eine Gemeinde um ihn. Nach diesen Jahren behmühte er sich sehr, seine Lehre im Gangesgebiet des northöstlichen Indien zu erweitern.

Er starb mit 80 Jahren auf natürliche Wiese in Kuschinagara. Nach indischer Tradition wurde seine Asche von acht Personen verteilt, nachdem seine Leiche verbrannt wurde.

Nach Buddhas Tod wurden seine Gedanken in vier verschiedenen Weisen behandelt.

Buddha zufolge sollte der Verstand von vorübergehenden Ereignissen befreit werden. Die Gedankenketten würden in den nicht zu kontrollierenden Abgründen vernichtet werden.

Er benutzt diese Ausdrücke für den einzigen Schöpfer; “Keine sterbliche Augen konnte den einzigen Schöpfer sehen. Hinter dem Deckmantel, den man beiseite schaft, um ihn zu sehen, entsteht ein anderer Deckmantel, hinter dem er sich versteckt; Aber die Deckmäntel sind endlos. Auf jeden fall wird die Dunkelheit erleuchtet, aber Ihr sollt nicht versuchen, den Schutz der kraftlosen Götter zu gewinnen, indem Ihr ihnen Opfer und Geschenke darbringt.

Sogar die Engel, die im Himmel sind, ernten die Früchte des ehemaligen Jahres. Auch in den tiefen Grube der Hölle verbüßen die Satane ihre Strafen. Dagegen geht das Weltall weiter, und hört nicht auf unaufhörlich zu geboren. Zerbrecht Ihr die Ketten, die Euch diese Welt verbinden. Begreift Ihr die Essenz der Sache, erfahrt Ihr Euer Ich.. Tretet Ihr in die himmlische Ruhe ein...

Ich bin der Buddha und weine über die Qualen meiner Schwestern und Brüder. Ich wurde durch die ganzen Schmerzen dieser Welt verletzt. Aber jetzt lache ich und bin froh, denn es gibt die Freiheit, und ich weiß, daß der Wille über Schmerzen und Kummer triumphiert. Qualen Erleidende, Ihr wisst, daß Ihr selbst Eure Qualen verursacht. Das Verhalten in der Vergangenheit gibt der Person Schmerz, und das Verhalten in der Zukunft gibt der Person Zufriedenheit. Aber diese sind relativ. Wenn die um die Quelle der Schmerzen wissende Person die Qualen ertragen und für die Liebe und Wahrheit kämpfen kann, wird sie Tag für Tag noch beweglicher und mitleidiger. Als diese Person starb, ist sie bereit, ihre Rechenschaft abzulegen. Am Ende weißt diese Person keine Leidenschaft, die zur Folter wird und kennt keine Sünde, welche sie befleckt... Die Freude und Kummer, welche nichts anderes als Folter und Schmerzen sind, können die Ruhe dieser Person nicht zerstören. Sie erreicht zur Nirvana und lebt nicht wie wir. Aber sie steht noch im Leben.

Wer das Nirwana erreicht, wird durch keine Kraft dieser vergänglichen Welt erschüttert...

Die Welt ist die Vorstufe des Jenseits. Was jemand in dieser Welt aus freiem Willen Gutes und Böses tut, nimmt er als Gegenwert seines Verhaltens ins Jenseits.”. Mit diesen Sätzen, die aus dem Leben von Buddha stammen, wurde festgestellt, daß Buddha durch die Qualen, die er sein Leben lang erlitten hat, manche Wahrheit konkretisierte. Außerdem bezeichnet er die relativen Wertungen, die er den menschlichen Gewinn nennt, als Verlust. Er erreicht besonders sein Ich.

Die Moral des Buddhismus zieht Ehrlichkeit, Verstand und das Fernhalten von bösen Dingen als Verhaltensregeln vor.

Für uns ist Buddha eine wichtige Stufe an der Treppe der Menscheit und die Stufen dieser Treppe erreichen an der Spitze stehend einen einzigen Name, den Propheten Mohammed.

Ob vom universalen Verstand, das Nirwana des Budismus und die Götter vernichtender Begriff von Islam, Allah, gleich sind, liegt in Eurer Meinung.

Ahmet F. YÜKSEL
(Autor)

Quelle:
Große Larousse; Buddha, V.4.

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